Bestattung

 
Der Tod eines nahen Menschen fordert die Angehörigen auf mehrfache Weise. Da ist zunächst die Trauer um den, der nun nicht mehr bei uns ist. Manchmal blieb Zeit sich zu verabschieden, weil dem Tod eine längere Zeit der Krankheit vorausging. Manchmal kam der Tod sehr plötzlich und unerwartet. Dann sind die vielen Dinge, die jetzt geklärt werden müssen: der Zeitpunkt der Beerdigung, die Art der Bestattung, die Benachrichtigung der Angehörigen und Freunde. In vielen organisatorischen Fragen hilft das Bestattungsunternehmen weiter. Oft klären sie auch den Termin mit der Friedhofsverwaltung und dem Pfarramt ab.
Im Vorfeld des Trauergottesdienstes vereinbaren wir ein Trauergespräch mit Ihnen. Hier geht es darum, an das Leben des Verstorbenen zurückzudenken, wichtige Lebensstationen zu nennen und sich zu erinnern, was für ein Mensch er war und welche Spuren er in Ihrem Leben hinterlassen hat. Auch die Gestaltung des Traugottesdienstes wird besprochen.
Heutzutage sterben Menschen nur selten zuhause. Meist ist das Krankenhaus oder ein Heim Sterbeort. Gerne kommen wir nach dem Tod eines Angehörigen ins Sterbehaus zu einer Aussegnung. In einem kleinen Gottesdienst mit Gebet und Segen verabschieden wir uns an dem Ort, an dem der Verstorbene gelebt hat und befehlen ihn Gott an. Wenn sie eine Aussegnung möchten, wenden Sie sich bitte an Pfarrer Stähle oder Diakonin Seiter.