Wir über uns

 

Gemeindeleitung

Der Kirchengemeinderat ist die Leitung unserer Kirchengemeinde. Er besteht aus dem Pfarrer und sieben Kirchenältesten. Diese wurden am 1. Advent 2025 für sechs Jahre von unseren Gemeindegliedern gewählt.
Der Kirchengemeinderat berät und entscheidet über geistliche, finanzielle, rechtliche und verwaltungsmäßige Angelegenheiten. Er trägt Verantwortung für Verkündigung, Seelsorge und Diakonie in der Pfarrgemeinde.
Die Themen, um die es bei den Ältestensitzungen geht, sind also vielfältig: Jugendarbeit und Kirchenmusik,  Kindergarten, Krankenbesuche und Gemeindefeste, Baumaßnahmen, Besuche und Aufnahmen in die Kirche stehen auf dem Programm. Kirchenälteste haben mit ganz konkreten Fragen zu tun:
Wofür wollen wir Geld ausgeben? Sind wir eine einladende Gemeinde, in der auch Neuzugezogene Kontakt finden? Wie können wir als Christen in dieser Welt leben? Sind wir eine Gemeinde, die sich auch um Kinder, Jugendliche und alte Menschen kümmert? Geistliches und Organisatorisches lässt sich im Leben der Gemeinde nicht trennen.
 
 
Zu unserer Gemeindeleitung gehören: 
Beate Freiberger (Vorsitzende)
Pfarrer Stefan Hamann (Stellvertreter)
Marius Biebsch
Annabell Birkenmeier
Ulrike Guldenschuh
Joel Hees
Corina Mayer
Lukas Rapp
 

Historie

1243 Erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Spöck durch Bischof Konrad V. von Speyer.
1556 Markgraf Karl II. führt in seinem Gebiet die Reformation ein. Spöck wird somit lutherisch. Staffort kommt zur Pfarrei Spöck und wird erst 1986 selbständige Kirchengemeinde.
1699 siedelt Markgraf Friedrich VII. auf Spöcker Gemarkung wallonische Glaubensflüchtlinge an. Das Hugenotten-Dorf Friedrichstal entsteht.
 
1821 vereinigen sich in Spöck und ganz Baden lutherische und reformierte Gemeinden zu einer Kirche. Man nennt dies die Union. Ein Zeugnis aus dieser Zeit ist ein Abendmahlsteller. Er trägt die Aufschrift: "Gestiftet von der Gemeinde Spöck zum Vereinigungsfest der beiden Protestantischen Kirchen, den 28. Oktober 1821"
 
1827 – 1862 wirkte Aloys Henhöfer als Pfarrer in Spöck. Seine Predigten lösten eine Erweckung aus. Es wird berichtet, dass Gottesdienstbesucher von weither kamen und zum Teil die ganze Nacht durchliefen, um ihn zu hören. Die Kirche war völlig überfüllt. Henhöfer fand in Baden und im angrenzenden Württemberg große Beachtung. Hier mehr
 
Um 1900 wirken fünf Männer und eine Frau aus Spöck als Missionare in Kamerun, Indien und China. 1909 war der afrikanische Häuptlingssohn Sossika in Spöck zu Gast und erregte großes Aufsehen.
 
1905 wird der Kindergarten in der Kronenstraße erbaut, der Kindergarten Hölderlinstraße wurde 1956 eröffnet. Für die Erziehung sorgten Diakonissenschwestern aus dem Mutterhaus Nonnenweier bei Lahr. 1987 verließ die letzte Diakonisse Spöck.
1910 Gründung des Posaunenchors, Wiedergründung 1946.
 
Am 19. Oktober 1944 fiel Spöck einem amerikanischen Luftangriff zum Opfer. Ein Jugendlicher verstarb, es gab mehrere Verletzte, viele Häuser waren unbewohnbar. Die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auch der Konfirmandensaal neben dem Pfarramt war zerstört. Hier können Sie sich den Bericht des Zeitzeugen Theo Ernst aus dem Jahr 2014 herunterladen.  Bereits 1945/1946 Wiederaufbau der Kirche unter Pfarrer Georg Urban.
 
1952 wird der Kirchenchor gegründet.
1961 Gründung des CVJM in Spöck
1972 wird die neue Kirche eingeweiht, 1979 das Gemeindehaus im Fröbelweg.
 
Heute hat unsere Gemeinde rund 1800 Mitglieder und wir gehören zur Evang. Landeskirche in Baden. Durch vielfältige Angebote möchten wir Menschen in ihrem Glauben an Jesus Christus stärken.