Unter dem Motto „couragiert widerständig“ lädt die diesjährige Friedens-Dekade vom 8. bis 18. November 2026 dazu ein, für Frieden zu beten und im Vertrauen auf Gott mutig und kreativ immer wieder neue Zeichen des Friedens zu setzen. Mir haben Gedanken des Vorbereitungsteams sehr gefallen und ich möchte sie gerne weitergeben. Viele Menschen machen sich Sorgen, wie es mit unserer Welt weiter geht. Unsere Welt ist nicht heil.
Machtmissbrauch und Gewalt durch Staaten und Politik führen dazu, dass sich viele Menschen hilflos fühlen. Angst kann Menschen lähmen. Aber, so sagen es uns viele Verse der Bibel, das ist nicht von Gott! So heißt es im 2.
Timotheus Brief in Kapitel 1,7: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Gott will nicht, dass Menschen sich hilflos fühlen und gelähmt sind. Gott wünscht sich aktive Menschen, die sich mutig für diese Welt und für ein friedliches Miteinander einsetzen. Dazu gibt er uns bedingungslose Liebe. Einen gesunden, besonnenen Verstand. All das, was uns die Kraft raubt, die Liebe klein macht oder uns aus der Fassung bringt – zählt für Gott nichts. Sogar, wenn wir uns selbst mehr Kraft kosten als wir es uns eingestehen mögen. Dann gilt: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig (nach 2. Korinther 12,9).
Gottes Liebe ist größer als unser Herz (nach 1. Johannes 3,20). Gott hilft uns, ruhig zu werden (nach Psalm 62,2). Wir Menschen haben nur begrenzt Kräfte. Gott unterstützt uns. Weil es sein kann, dass auch die Liebe mal an Grenzen stößt, zeigt Jesus Christus uns Gottes grenzenlose Liebe. Und weil es uns von selbst nicht immer gelingt, vernünftig, maßvoll oder besonnen zu sein, ist es gut, dass Gott mit seiner Geistkraft für uns da ist. Ich wünsche uns Gottes Kraft, Liebe und Besonnenheit.
Ihre Elke Seiter, Diakonin







