„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ Römer 12,21
Friede ist der Weg; der Sieg das Ziel.
(In vielen Bibelübersetzungen heißt es: lass dich nicht besiegen.)
Liebe füreinander leben und Frieden untereinander bewahrend, zeichnet die Gemeinde Christi aus. Dann formt sich danach - wie eine Zugabe - Fröhlichkeit, Anteilnahme, Gesprächsoffenheit und Gastfreundschaft ganz natürlich aus.
Friede als Hauptwort in der Gemeinde, so sieht es schon der Apostel Paulus für die Gemeinde in Rom. Nicht alles liegt in unserer Hand, dennoch ist es besser als Gesprächspartner im Spiel zu bleiben, als auf Konfrontationskurs zu gehen oder sich zu verweigern.
Um es mit einem Bild des Sports ausdrücken: Das aggressive Spiel des Gegners aufzunehmen bringt ein Team nur weg vom eigenen Spiel und den eigenen Stärken und Möglichkeiten.
Frieden zwischen Menschen mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen, Meinungen und Glaubensbegegnungen zu halten ist das Ideal, das Paulus groß machen will.
Keiner will gerne als Verlieren vom Platz gehen. So ist die Taktik bzw. Motivation von Paulus, den Teamcouch der jungen Christengemeinde klar: Lass dich nicht vom Bösen besiegen. Aber zu unfairen Mitteln darfst du nicht greifen. Aus Unbedachtheit eine Gelbe oder Rote Karte einstecken zu müssen ist mehr als ärgerlich.
Bleibt also zuversichtlich und haltet zusammen, seid wie eine Mannschaft. Alle laufen für- und miteinander. Am Ende können sich auch alle gemeinsam über einen guten und fairen Sieg freuen.
Elke Seiter, Diakonin







