Umwelttipp vom Grünen Gockel

Sind Ihnen vielleicht schon einmal Liquior cadaverie, der Kleine Schluckspecht, Stinki bombulus
windeli, der Gefüllte Dungfang, oder Tabacci rauchica, der Blaue Dunstling, begegnet? Ganz bestimmt! Diese „Naturbewohner“ trifft man immer wieder auf Spaziergängen durch Feld, Wald und Flur, besonders aber in öffentlichen Parks und Grünanlagen. Sie vermehren sich rasant, sind oft gut getarnt und verfügen über erstaunliche Resistenz und eine lange Lebensdauer – leider.

Die gute Nachricht: Ihre Ausbreitung lässt sich stoppen. Hat man sie erst entdeckt, lassen sich diese unbeliebten Gesellen problemlos aufsammeln und in ihren natürlichen Lebensraum verbringen – den Abfalleimer. Machen wir also gemeinsam mit beim Einsatz für eine lebenswerte Umwelt.
 

Der Grüne Gockel der Ev. Kirchengemeinde Friedrichstal unterstützt die Kampagne der Baiersbronn Touristik, die Menschen auf spielerische und ganz und gar nicht belehrende Weise für das Thema Umweltverschmutzung sensibilisiert. Die Idee ist ebenso simpel wie wirkungsvoll: Durch humorvolle Gestaltung und originelle Namen bleiben die „Naturbewohner“ im Gedächtnis und motivieren zum Mitmachen. Warum also den nächsten Spaziergang nicht gleich zum kleinen Müllsammel-Einsatz nutzen? (Ein Plastiksack und eventuell Einmalhandschuhe leisten dabei gute Dienste ☺.)

Für ihre Kampagne „Unbeliebte Naturbewohner“ wurde die Baiersbronn Touristik 2024 mit dem renommierten Werkbund Label des Deutschen Werkbunds Baden‑Württemberg ausgezeichnet.

Michael Schönthal

Lesen Sie hierzu unseren Umwelttipp:
Unbeliebte Naturbewohner